TSG – SV Zweckel 1:0

TSG - SV Zweckel 1:0
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Wie vor dem Spiel erwartet, kam mit dem SV Zweckel ein Gegner, der sich eher über Kampf als Eleganz definiert. Der Anhang sang passenderweise „Wir tragen Grün, wir tragen Schwarz, wir treten alle in den Arsch.“ Für diesen Plan hatte Schiedsrichter Schütter wenig Sympathie. Schon der erste Freistoß des Spiels wurde mit einer deutlichen Ermahnung verbunden und als der Zweckeler Innenverteidiger Norman Seidel als letzter Mann vor dem Torwart Hasan Ülker von den Füßen holte, gab es dafür gleich Rot. Die TSG schaffte es nicht, aus der zahlenmäßigen Überlegenheit einen Vorteil zu ziehen. Nach vorne lief einfach zu wenig zusammen. Einzelne Spieler hatten in der Zweckeler Hälfte ihre Szenen, aber wirklich gefährlich wurde es nicht.

Zu Beginn der zweiten Hälfte brachte Hasan Ülker die TSG mit einer wirklich guten Einzelleistung in Führung. Der Zweckeler Torwart Grüger, der bei Ballbesitz seiner Mannschaft gerne mal die Torlinie verläßt, stand zu weit vor seinem Tor. Hasan war im Antritt schneller als sein Gegenspieler und für kurze Zeit unbedrängt, sah die Gelegenheit und nutzte sie zu einem sehenswerten Schuß. Planvoll, plaziert, hart. Kompliment.

Es ist zu hoffen, daß ihm der Erfolg Selbstvertrauen für die nächsten Begegnungen  verschafft, zumal er ansonsten im gesamten Spielverlauf einiges einstecken mußte.

Der Rückstand zwang die Zweckeler zu noch mehr Laufarbeit, als sie in Unterzahl ohnehin schon leisten mußten. Das hat der TSG aber immer noch nicht dazu verholfen, selbstbewußter und gelassener zu kombinieren. Patrick Knieps hatte anders als sein Gegenüber mehrere Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. Die Bereitschaft, die kampfbetonte Gangart der Zweckeler mitzugehen, war bei einigen, aber noch nicht bei allen Sprockhövelern zu erkennen. Immerhin kam zum Schluß nicht auch noch Pech dazu.

Am Sonntag geht’s auswärts gegen Hamm in die Evora Arena — fka Mahlbergstadion im Sportzentrum Ost. Die Hammer haben zuletzt auswärts gegen Erndtbrück nicht gut ausgesehen. Wenn sich die TSG auf ihre Stärken besinnt, geht da was. Deshalb hier mal wieder eine Wegbeschreibung:

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Nach dem Spiel in Herne kann ich mir einen Spruch nicht verkneifen: In Hamm gibt’s Rasen. Das ist wieder dieses grüne Matschzeug. Wär‘ gut, wenn diesmal alle festes Schuhwerk dabei hätten.

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